Film

Une voix, presque mienne
Eine Stimme, fast die meine

Ein Film über Rainer Maria Rilke im Wallis

Dieser Kurzfilm wurde eigens für das Festival Rilke 2016 gedreht, zeichnet Rilkes Lebensabschnitt im Wallis nach und erzählt von den Ereignissen, die während dieser Zeit das dichterische Werk, das er in jener Zeit auf Deutsch und Französisch schuf, prägten. Ausserdem thematisiert er auch die Beziehung, die Rilke zur Region und zu der Siders umgebenden Landschaft in den 1920er-Jahren bis hin zu seinem Tod aufgebaut hat. Das Bildmaterial führt hierzu heutige Aufnahmen und Archiv-Dokumente eben jener Orte zusammen, an welchen sich Rilke aufgehalten hat.

Une voix, presque mienne/Eine Stimme, fast die meine ist ein 21-minütiger Kurzfilm mit den Stimmen der Schauspieler Stefanie Günther und Yves Raeber und der Originalmusik komponiert und auf der Geige gespielt von Anne-Thérèse Bieri.

Fotografie: Nicolas Veuthey
Schnitt: Félix Sandri
Regie: Natalia Gadzina

Natalia Gadzina, geboren 1972, studierte Literaturwissenschaft und Linguistik an der Universität Lausanne. Schon während ihrer Lehrtätigkeit auf der Sekundarstufe II im Kanton Waadt und Arbeiten für Archive, begann sie Filme zu machen. Im Jahr 2012 drehte sie den Film Vagabondages avec Charles-Albert Cingria (17’30’’) und im Jahr 2014 Histoire d’une rencontre: C. F. Ramuz – Igor Strawinsky (5’), beide unter Einbezug von Archivmaterialien.

Der Kurzfilm von Natalia Gadzina ist Bestandteil der Filmreihe zu Rilke, die im Cinéma du Bourg während der Festivalzeit gezeigt wird.

⇒ Samstag, 20.8.2016, 13.00 – 20.30 Uhr und
Sonntag, 21.8.2016, 11.00 – 17.00 Uhr
Filmvorführungen alle 90 Minuten (in deutscher und französischer Sprache)
Cinéma du Bourg

Trailer: Eine Stimme, fast die meine

Une voix presque mienne
Une voix presque mienne